Judo-Veteranen wollen Leben retten Aktionstag ‚Notfallverhalten schulen – die schnelle Hilfe‘

Jeder weiß, wer Sport treibt, bleibt länger fit und gesund. Doch immer öfter kommt es auch bei Sportlern zum plötzlichen Herztod. Dabei sind nicht nur Breitensportler betroffen

Die wenigsten Menschen erinnern sich noch an die Erste-Hilfe-Kurse zur Wiederbelebung z.B. aus der Fahrschule. Dabei sollten doch alle die nötigen Handlungsabläufe anwenden können, um als Ersthelfer das Leben eines anderen Menschen retten zu können.

Was kann man in einer solch plötzlich auftretenden Situation tun? Wie kann man erste Hilfe leisten und ggf. Leben retten? Diese Frage stellten sich auch die Ü55-Judoka des Halterner Judo Clubs 66 e.V.

In der Jahreshauptversammlung des Halterner Judo Club 66 stellten die ‚altgedienten Judoka‘ ihren Aktionsplan vor und ernteten auch von den jüngeren Sportlern großen Beifall. Viele sprachen sich spontan für ein Mitmachen aus. Die Halterner Judoka haben sich selbstverpflichtet, Menschen auch außerhalb der Judomatte in Notfällen helfen zu können.

Eine Projektgruppe bereitet daher den Aktionstag ‚Notfallverhalten schulen – die schnelle Hilfe am 07.04.2019 vor.

Projektgruppe: v.l.n.r.: Hans Gondzik, Jürgen Chmielek, Dieter Drees, Gerd Neuberth

Bei den meisten Menschen ist der Erste-Hilfe-Kurs schon lange her, die Inhalte sind in Vergessenheit geraten, denn zum Glück muss man nicht oft Erste Hilfe leisten. Aber wenn es dann doch einmal notwendig wird, was soll man dann tun? Viele haben in solchen Situationen Angst, das Falsche zu tun, und handeln lieber gar nicht. Doch gerade diese Variante ist die Schlechteste, denn nur wer erste Hilfe leistet, macht alles richtig.

Unter Anleitung eines erfahrenen Mediziners und Rettungssanitätern der freiwilligen Feuerwehr Haltern und diversen Helfern soll das richtige Handeln vermittelt und geübt werden. Damit will die Gruppe einen Beitrag zur Verbesserung der schnellen Reanimation z.B. bei Herzstillständen leisten. Gemäß einer Studie des BM für Gesundheit sterben in Deutschland noch viel zu viele Menschen aufgrund fehlender schneller Laien-Hilfe. Dabei ist die Laienreanimation sehr einfach in drei Schritten umzusetzen.

Quelle: https://www.einlebenretten.de/aktionen.html

Der Aktionstag findet in der Turnhalle Drususstraße (Erich-Kästner-Schule) von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr statt. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen.

 

Judo-Veteranen: Der Gruppe Ü55 des Halterner Judo Club 66 gehören in der Mehrheit ehemalige Judoleistungsträger an, die nach oft langer Trainingspause erneut mit dem Judosport begonnen haben. Trainiert wird einmal die Woche, sonntags von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr. Auch Judoneulinge sind jederzeit herzlich willkommen.

One comment on “Judo-Veteranen wollen Leben retten Aktionstag ‚Notfallverhalten schulen – die schnelle Hilfe‘

  1. “ Leben retten / Notfallverhalten “ ! Ja,- sogar die Marler Zeitung in der „Abendsprechstunde“ hat jetzt dieses Thema aufgegriffen. Das zeigt die Notwendigkeit der Veranstaltung, die die Veteranen angegangen sind.
    Und es war ein Erfolg “ Die Presse berichtete. Der Artikel in den „Neuen Club- Nachrichten“ ist auch gut.
    Mein Fazit: Eine gute, nützliche Aktion. Die Verantwortlichen verdienen Respekt !!

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