Halterner Judo-Club 66 e.V.

Judo – Der sanfte Weg

Judo ist eine Kampfsportart auf dem Prinzip von „Siegen durch Nachgeben“ oder „das Erreichen einer maximalen Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“. Entwickelt wurde der Sport von Prof. Jigoro Kano aus den alten japanischen Ritterkämpfen, dem Jiu-Jitsu. Bei dieser Kampfart war es noch erlaubt, zu schlagen und zu treten oder gar Schlagwaffen zu benutzen. Kanos verzichtete auf all diese brutalen Techniken und schuf eine elegantere saubere Sportart, die sich bis heute nur leicht verändert hat und seit vielen Jahren auch als Olympische Disziplin gesehen wird, das heutige Judo.

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Die vier Säulen des Judos sind: Kata (die Darstellung der Judotechniken in Stand und Boden), Randori (der Übungskampf), Shia (der Wettkampf) und Taiso (das spezielle kontaktfreie Judo-Training).

Wichtig zu wissen: Judo ist nicht nur Körperertüchtigung und Wettkampf sondern auch und in erster Linie eine Philosophie (nie endendes Lernen, Respekt und Ehrfurcht haben vor sich und dem Gegner, einig werden in Körper und Geist). Die geistige und körperliche Entwicklung eines Judoka zeigt sich unter anderem in den regelmäßigen Prüfungen vom Kyu-Grad (Lehrling und Geselle) bis hin zum Dan-Träger (Meister). Aber auch hier gilt: Das Erreichen des Meistergrades ist nur ein weiterer Baustein auf dem Weg zum echten Judoka.